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AUS DER LANDESKIRCHE

Sondersynode zu Dietenbach

- 21.01.2019 - 

EVANGELISCHES KIRCHENPARLAMENT TAGT

Freiburg. Mit dem neuen Stadtteil Dietenbach und dem bevorstehenden Bürgerentscheid beschäftigt sich die Evangelische Stadtsynode bei einer Sondersitzung am Freitag, 25. Januar 2019 um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum Matthäus, Sundgauallee 31. Dabei sollen die ökologischen, sozialen und finanziellen Fragen, die in Bezug auf Dietenbach diskutiert werden, aus der Perspektive der evangelischen Ethik beleuchtet werden.

Quelle: Günter Hammer
Schon im Sommer 2018 informierte sich der Stadtkirchenrat und die Visitationskommission zum geplanten Stadtteil Dietenbach.

Ferner geht es um die Frage, ob die Synode als höchstes Gremium der Evangelischen Stadtkirche in dieser Frage Position beziehen oder neutral bleiben soll. Falls einer Positionierung zugestimmt würde, käme es zu Aussprache und Abstimmung, wie sich das Leitungsgremium der Stadtkirche, das auch als lokales Kirchenparlament bezeichnet wird, zum neuen Stadtteil stellt. Die Sitzung der Stadtsynode ist öffentlich. Das Rederecht ist auf die Synodalen (etwa 70 delegierte sowie berufene Mitglieder) und geladenen Referenten beschränkt. 

In der Sitzung wird Pfarrer Dr. Björn Slenczka eine thematische Einführung geben. Slenczka ist neben seiner Tätigkeit als Gemeindepfarrer der Christuskirche vom Stadtkirchenbezirk mit der Erstellung eines Konzepts für kirchliche Präsenz im neuen Stadtteil beauftragt. Bei der Herbsttagung der Stadtsynode im vergangenen November hatte er erste Überlegungen vorgestellt, die gemeinsam mit der katholischen Kirche entwickelt wurden. Im Zuge der Aussprache war in der Herbstsynode der Wunsch nach einer Sondersynode geäußert worden. Dem wurde mehrheitlich zugestimmt.

Nach dem Einführungsreferat ist eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der Pro- und Contra-Seite geplant. Anschließend wird beraten und beschlossen, ob die Synode eine eigene Position einnimmt.